Am 24. März 2026, an seinem 85. Geburtstag, verstarb Josef Luber, ein respektiertes Mitglied der Gemeinde Hahnbach. Geboren 1941 als fünftes von sieben Kindern auf einem Bauernhof in Adlholz, prägte er das Leben seiner Umgebung durch zahlreiche Engagements und einen tiefen Sinn für Gemeinschaft.
Josef Luber war nicht nur Landwirt, sondern auch ein vielseitig talentierter Mann. Nach seiner Ausbildung an der Landwirtschaftsschule in Amberg bewirtschaftete er den elterlichen Hof, der heute von seinem Sohn Andreas geführt wird. Neben der Landwirtschaft war Luber sieben Jahre als Großhandelskaufmann bei BayWa in Nürnberg tätig, bevor er am 1. Oktober 1970 eine Zusatzausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Freihung eG begann. Dort stieg er rasch zum Geschäftsstellenleiter auf und verbrachte 33 Jahre in der Bank, bis er 2003 in den Ruhestand ging.
Engagement in der Gemeinde
Josef Luber war bekannt für sein großes Engagement in der Vereinsarbeit. Er unterstützte zahlreiche Vereine und war aktives Mitglied in vielen Organisationen. Sechs Jahre lang war er erster Vorstand der katholischen Landjugend Adlholz und über drei Jahre Kreisvorsitzender der KLJB. Seine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz begann bereits 1957, und er erhielt das Leistungsabzeichen „Rot-Gold“ für seine Verdienste.
Als Gründungsvater der Hahnbacher Marktbläser und über viele Jahre Kassenprüfer zeigte er auch hier sein organisatorisches Talent. Zudem war er über 40 Jahre Schatzmeister des Männergesangsvereins Hahnbach, seit dessen Gründung im Jahr 1980. In der Waldbauernvereinigung Oberes Vilstal übernahm er 17 Jahre lang die Rolle des Rechnungsführers und setzte sich für die Belange der lokalen Landwirtschaft ein. Auch im Obst- und Gartenbauverein war er von 1979 bis 2005 als erster Vorsitzender aktiv und wurde für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.
Ein Leben voller Erinnerungen
Der Bau seines Hauses in Hahnbach im Jahr 1978 war ein weiterer Meilenstein in seinem Leben. Trotz aller Erfolge musste Luber den schweren Verlust seiner Ehefrau Resi hinnehmen, was ihn stark traf. In der Folge übertrug er seinen Besitz an seine Söhne und lebte in seiner Wohnung im Parterre seines Hauses.
Josef Lubers Lebensweg ist ein eindrucksvolles Zeugnis für die Verbundenheit mit seiner Heimat und seiner Familiengeschichte. Er wird als leidenschaftlicher Gärtner in Erinnerung bleiben, der unter anderem Walnussbäume in der Gemeinde pflanzte und sich stets für das Wohlergehen seiner Mitmenschen einsetzte. Seine vielfältigen Beiträge zur Gemeinschaft werden in Hahnbach nicht vergessen werden. Weitere Informationen zu seinem Leben und Wirken können auf der offiziellen Webseite nachgelesen werden: Hahnbach.de.



