Dankeschön-Essen: Ehrenamtliche in der Kirche im Rampenlicht!
Am 19.01.2026 findet im Pfarrsaal Hahnbach ein Dankeschön-Essen für Ehrenamtliche statt, organisiert von Pfarrer Birner.
Dankeschön-Essen: Ehrenamtliche in der Kirche im Rampenlicht!
Am 19. Januar 2026 fand im Pfarrsaal ein Dankeschön-Essen statt, das von Pfarrer Michael Birner organisiert wurde. Nach der Abendmesse zollte er den zahlreichen Ehrenamtlichen in der Gemeinde Anerkennung und verglich deren bedeutende Rolle mit dem biblischen Bild „ein Leib und viele Glieder“. Diese Analogie geht auf den Apostel Paulus zurück, der die Gemeinschaft der Glaubenden als ein Netzwerk von Individuen beschrieb, in dem jede Person eine wichtige Funktion erfüllt.
Pfarrer Birner hob die Notwendigkeit der Einbindung jedes Einzelnen in das Gemeindeleben hervor und nannte dabei spezifische Gruppen und Personen, die sich aktiv für die Gemeinde engagieren. Zu diesen gehören die Projektchorleiterin sowie die Sängerinnen und Sänger, die Organistinnen und Organisten, die Kantoren und viele andere. Darüber hinaus nannte er die Mitglieder der Kirchenverwaltung, die Pfarrgemeinderätinnen, Lektorinnen und Mesnerinnen, die für die Senioren- und Familiengottesdienstbetreuung zuständig sind, sowie Freiwillige, die sich um den Kirchen- und Kapellenschmuck, die Instandhaltung der Räumlichkeiten und die große Krippe kümmern.
Ehrenamtliche Arbeit als Grundpfeiler der Gemeinde
Die Bedeutung der ehrenamtlichen Mitarbeit wurde weiter unterstrichen durch die Erwähnung von Lektorinnen, Ministrantinnen und Pfarrbriefausträgerinnen. Auch Vorstände von Frauenbund, KAB und Mädchengruppen sowie Reinigungs- und Winterdienste tragen zur lebendigen Gemeinschaft bei. Für ihre Unterstützung dankte Pfarrer Birner auch dem Seelsorgeteam, dessen Zusammenarbeit und Engagement für die Gemeinde unverzichtbar sind. Er schloss mit einem inspirierenden Kalenderspruch: „Manche wissen nicht … wieviel ärmer wir ohne sie wären“, der die Wertschätzung aller ehrenamtlichen Helfer betont.
Insgesamt zeigt das Engagement der Ehrenamtlichen in der Kirche, dass sie nicht nur für den reibungslosen Ablauf von Gottesdiensten und Veranstaltungen sorgen, sondern auch eine tragende Säule des gemeinschaftlichen Lebens innerhalb der Kirchengemeinde darstellen. Die Evangelische Kirche in Essen dokumentiert mit über 6.000 Ehrenamtlichen, wie vielfältig und wichtig dieses Engagement ist. Sie betont, dass jeder Gläubige, unabhängig von seiner beruflichen Qualifikation, eingeladen ist sich zu engagieren, was das Prinzip des „Priestertums aller (getauften) Gläubigen“ verkörpert. Kirche Essen informiert darüber, dass die Ehrenamtlichen zahlreiche Aufgaben übernehmen, wie z.B. Besuche bei einsamen, kranken und älteren Menschen, die Organisation von Kindergottesdiensten, sowie die Unterstützung von Jugendeinrichtungen.
Das Herzstück der Gemeinschaft
Das Engagement in der Evangelischen Kirche wird nicht nur als Beitrag zum Gemeinwohl gesehen, sondern ist auch ein Ausdruck christlicher Nächstenliebe und des Vorbilds Jesu Christi. Die Kirche fördert aktiv die Mitarbeit von Ehrenamtlichen, bietet Fortbildungen an und hat Strukturen geschaffen, um die Gewinnung und Begleitung dieser wertvollen Mitglieder zu optimieren.
Die institutionellen Würdigungen, wie Dankeschön-Abende, haben das Ziel, ehrenamtliche Arbeit sichtbarer zu machen. So wurde im Jahr 2019 das Projekt „Ehrenamtsmanagement“ ins Leben gerufen, um die Engagement-Strukturen weiterzuentwickeln. Zudem wurde die Aktion „Mehr als Sie glauben!“ gestartet, die Ehrenamtliche durch Porträts und Videos wertschätzt. Ehrenamt Kirche erläutert, dass solche Initiativen entstanden sind, um soziale Missstände im 19. Jahrhundert zu beheben und zeigen, wie Ehrenamtliche von Glaubensüberzeugungen motiviert sind, um sowohl Gott als auch den Menschen zu dienen.
Das Besuchsprogramm und die Programme für Kindergottesdienste sind Beispiele, wie Ehrenamtliche aktiv zur sozialen und spirituellen Bildung beitragen. Der Kindergottesdienst wurde durch engagierte Mitglieder ins Leben gerufen, die Kindern nicht nur Lesen und Schreiben beibringen, sondern auch biblische Geschichten nahebringen.