Am 26. Februar 2026 fand um 19:30 Uhr die Sitzung des Marktgemeinderats von Mering statt, ein Ereignis, das nicht nur die Lokalpolitik, sondern auch die zukünftige Entwicklung der Gemeinde maßgeblich beeinflussen könnte. Unter der Leitung von Erstem Bürgermeister Florian Mayer waren 24 Marktgemeinderäte sowie mehrere Mitglieder der Verwaltung anwesend, darunter Frau Folgmann, Frau Lidl, Frau Weishaupt, Herr Dehm und Frau Reimlinger. Die Sitzung begann mit der Genehmigung der Niederschrift vom 29. Januar 2026, die mit einem einstimmigen Ergebnis von 24:0 Stimmen angenommen wurde.

Ein zentrales Thema der Sitzung war der Bebauungsplan Nr. 82 „südlich des BayWA-Geländes“. Dieser wurde am 6. Juli 2023 aufgestellt und der Entwurf wurde am 24. Oktober 2024 gebilligt. Die Auslegung fand vom 29. Januar bis 28. Februar 2025 statt, gefolgt von einer erneuten Auslegung vom 20. November bis 23. Dezember 2025. Im Rahmen des Verfahrens wurden 32 Träger öffentlicher Belange angefragt, aus denen 6 Stellungnahmen eingegangen sind. Die meisten Anfragen führten zu Beschlüssen, die keine Änderungen des Bebauungsplanentwurfs nach sich zogen, wie etwa bei der Stellungnahme des Landratsamtes Aichach-Friedberg.

Bebauungspläne und Umweltschutz

Die Naturschutzbehörde wies auf den Artenschutz bei Baumfällungen hin, was zur Ergänzung des Bebauungsplanentwurfs mit einem Hinweis zum Rodungszeitraum führte. Ganz im Sinne der Umwelt wurden auch die Bedenken des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth, das keine wasserwirtschaftlichen Bedenken äußerte, und der Handwerkskammer für Schwaben, die auf bauliche Schutzmaßnahmen hinwies, in den Beschlüssen berücksichtigt. Lediglich das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege bat um redaktionelle Ergänzungen, die ebenfalls angenommen wurden.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Sitzung war der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 82, der mit 20:4 Stimmen gefasst wurde. Daneben wurde der Bebauungsplan Nr. 85 „Beim Kirchenwirt“ ebenfalls behandelt, wobei verschiedene Änderungen, darunter eine GRZ-Änderung, vorgeschlagen wurden. Hier fiel der Beschluss zur Billigung des Entwurfs ebenfalls mit 20:4 Stimmen.

Sanierungsprojekte und Finanzen

Die Sanierung des Freibads stand ebenfalls auf der Agenda. Aufgrund festgestellter Hygienemängel wurde ein Angebot in Höhe von 41.922,66 Euro für die Sanierung vorgelegt. Der Beschluss zur Dringlichkeit dieser Maßnahme wurde einstimmig gefasst (24:0 Stimmen). Im Zusammenhang mit dem Wasserwerk Mering wurde der Jahresabschluss 2023 vorgestellt, wobei eine Bilanzsumme von 5.942.350,68 Euro und ein Jahresgewinn von 217.268,12 Euro verzeichnet wurden. Der Gewinn soll in Rücklagen eingestellt und nicht ausgeschüttet werden.

Ein weiterer Punkt war der Ersatzneubau des Freibads, für den ein Bewertungsgremium für Bewerber gebildet wurde. Hier wurde die Besetzung des Gremiums mit 22:2 Stimmen beschlossen. Zuletzt wurden Anpassungen der Termine für die Jahrmärkte in 2026 vorgenommen, wobei eine Reduzierung auf drei Märkte beschlossen und die Vertagung auf April mit 18:6 Stimmen beschlossen wurde.

Abgerundet wurde die Sitzung durch Anfragen, unter anderem zum Stand der gemeinsamen Wertstoffsammelstelle Kissing-Mering, bei der es keine Fortschritte zu vermelden gab. Zudem wurde der Tagesordnungspunkt „Vorstellung des neuen Jugendparlamentes“ in die März-Sitzung aufgenommen.

Weitere Informationen zur Sitzung können Sie unter diesem Link nachlesen.