Ersatzneubau der B-109-Brücke über den Verbindungskanal bei Templin startet 2027
Heute, am 21. Oktober 2026, ist es soweit: Die Vorbereitungen für den Ersatzneubau der B-109-Brücke über den Verbindungskanal am Fährkrug bei Templin nehmen Form an. Ein spannendes, wenn auch herausforderndes Projekt, das die Region Uckermark in den kommenden Jahren prägen wird. Die ersten Schritte sind bereits festgelegt und die Vorfreude auf die Veränderungen ist spürbar – aber auch die Herausforderungen, die so ein Vorhaben mit sich bringt.
Im ersten Schritt wird das Baufeld freigemacht, was in zwei Phasen geschehen soll. Ab Juni 2027 geht’s dann so richtig los: Stubben werden gerodet, der Oberboden wird abgetragen und sogar der Bahndamm kommt dran. Diese ersten Maßnahmen sind entscheidend, um Platz für die neue, nördlicher gelegene Straßenführung zu schaffen. Ein ehrgeiziges Unterfangen, das bis 2031 abgeschlossen sein soll!
Schritt für Schritt zum Neubau
Mit dem Rückbau folgender Bauwerke ab Oktober 2027 wird der Prozess dann richtig greifbar: zwei Bahnbrücken müssen weichen. Das klingt nach viel Lärm und Staub, aber es ist notwendig, um die neue Straßenbrücke über den Verbindungskanal zu errichten. Der Verkehr auf der alten B-109-Brücke bleibt während der Bauzeit größtenteils möglich – auch das ist ein großer Vorteil für die Anwohner und Besucher des beliebten Hotels und Restaurants Fährkrug sowie des Campingplatzes am Fährsee. Diese bleiben während der Arbeiten erreichbar, was für viele eine Erleichterung ist.
Die neue Straßenführung wird nicht nur die Verbindung zur Landesstraße L 217 verbessern, sondern auch einen neuen Radweg zwischen dem Anschluss Holzlagerplatz und dem Abzweig der L 217 schaffen. Dafür wird sogar eine Stützwand errichtet! Hier wird nicht nur an die Autofahrer gedacht, sondern auch an alle Radler, die die Schönheit der Uckermark genießen möchten.
Ein wichtiger Aspekt: Die Sicherheit
Doch bevor die Arbeiten so richtig beginnen können, stehen noch einige wichtige Punkte auf der Agenda. Die Kampfmittelräumung muss gemäß den geltenden Vorschriften durchgeführt werden. Das klingt vielleicht etwas dramatisch, aber es ist wichtig, die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Eine verantwortliche Person für diese Räumung muss benannt werden und die entsprechenden Unterlagen sind beim Kampfmittelbeseitigungsdienst des Zentraldienstes der Polizei Brandenburg einzureichen. Auch eine Rettungskette muss eingerichtet werden – Sicherheit geht vor!
Die Zusammenarbeit zwischen den Bauleuten und den zuständigen Behörden wird entscheidend sein, um die Gefahren zu minimieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Eine Gefährdungseinschätzung muss erstellt und dokumentiert werden, was zusätzliche Zeit und Mühe kosten kann. Aber hey – besser sicher als nachsichtig, oder?
Ein Blick auf die Zukunft
Am Ende wird der Verkehr über die neue Brücke geleitet, und wir alle können gespannt sein, wie sich die Region durch diese Veränderungen entwickeln wird. Die Baumaßnahme ist ein bedeutendes Projekt für die Uckermark, das nicht nur den Verkehr verbessern, sondern auch den Tourismus ankurbeln könnte. Die Natur und die Schönheit der Region dürfen nicht in den Hintergrund geraten – das wäre wirklich schade. Man kann nur hoffen, dass die Anwohner und die Stadtverwaltung gut durch diese Zeit der Umstellung kommen. Und vielleicht – nur vielleicht – könnte die neue Brücke einmal zum Wahrzeichen der Uckermark werden.
