Heute ist der 6.11.2026 und wir blicken voller Vorfreude auf eine spannende Fortbildung, die am 25. November stattfindet. In der Regionalstelle Eberswalde wird ein Workshop zum Leitbild „Gesunde Kita“ angeboten. Hier dreht sich alles um die Schaffung einer ganzheitlichen gesundheitsfördernden Umgebung für unsere Kleinsten. Wer könnte nicht begeistert sein von so einem Thema? Es ist einfach wichtig, dass wir den Kindern von Anfang an die besten Voraussetzungen für ihre Entwicklung bieten!

In diesem Workshop, geleitet von der erfahrenen Joan Völker, sind zahlreiche Themen vorgesehen. Von Ernährung über die räumliche Gestaltung und Bewegungsmöglichkeiten bis hin zur Arbeitssituation und dem Betriebsklima. Auch die Elternarbeit und die Vernetzung mit anderen Einrichtungen sind essentielle Bausteine, die hier behandelt werden. Die Teilnehmer, allesamt pädagogische Fachkräfte aus den verschiedenen Kindertagesbetreuungen, dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Tag freuen. Der Wechsel zwischen Theorie und praxisnaher Arbeit – sei es in Einzel-, Partner- oder Gruppenübungen – wird sicher dafür sorgen, dass alle mit frischem Wissen und neuen Ideen nach Hause gehen.

Gesundheitsförderung als Teil der Kita-Konzeption

Doch was wäre ein Workshop ohne die tiefergehenden Überlegungen zur Gesundheitsförderung? Laut dem Artikel „Gesundheitsförderung in der Kita-Konzeption – Empfehlungen für die Praxis“, der am 24. November 2025 veröffentlicht wurde, ist es unerlässlich, dass Gesundheitsförderung als verbindlicher Bestandteil in die Konzeption jeder Kita integriert wird. Das hat gleich mehrere Vorteile: Es schafft Verbindlichkeit, sichert die Qualität und fördert die Zusammenarbeit zwischen Team, Eltern und Träger. Und das alles ist auch im Sinne des Bildungs- und Erziehungsplans (BEP) für Kinder bis zu 10 Jahren, der Gesundheit als Bildungsbereich betrachtet.

Wenn wir die gesundheitliche Entwicklung der Kinder in den Vordergrund rücken, berücksichtigen wir nicht nur ihre körperlichen Bedürfnisse, sondern auch die seelischen und sozialen Aspekte. Die Herausforderungen, die zum Beispiel aus sozialer Ungleichheit oder Armut entstehen, müssen ebenso reflektiert werden. Kinder sollen in ihrer ganzheitlichen Entwicklung begleitet und zu einem selbstbestimmten, gesundheitsförderlichen Verhalten befähigt werden. Das bedeutet Bewegung, gesunde Ernährung, seelisches Wohlbefinden und vieles mehr.

Die Rolle der Fachkräfte

Die pädagogischen Fachkräfte spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie sind nicht nur für die Kinder da, sondern müssen auch auf ihre eigene Gesundheit achten. Die Rahmenbedingungen, unter denen sie arbeiten, sind entscheidend. Ergonomische Arbeitsplätze, geregelte Pausenzeiten und eine wertschätzende Teamkultur sind genauso wichtig wie die direkte Interaktion mit den Kindern. Wenn die Fachkräfte sich wohlfühlen, strahlen sie das auch auf die Kinder aus.

Ein gesundheitsförderliches Lebensumfeld – das ist nicht nur ein schöner Gedanke, sondern auch gesetzlich verankert. Nach § 45 SGB VIII ist das Wohl der Kinder zu gewährleisten, und dazu gehört auch, dass sie in einem gesundheitsfördernden Umfeld aufwachsen. Das betrifft nicht nur die Ernährung und Bewegung, sondern auch die emotionale Sicherheit und die Förderung von Resilienz.

Auf zur Gesundheitsförderung!

Die Fortbildung am 25. November 2026 ist also nicht nur eine Gelegenheit, frisches Wissen zu tanken, sondern auch ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltig gesundheitsfördernden Kita-Kultur im Barnim. Die Ergebnisse des Workshops werden in einer Handreichung zusammengefasst, die den Fachkräften helfen soll, das Gelernte im Kita-Alltag umzusetzen.

Das alles zeigt: Die Gesundheitsförderung in Kitas ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, der die gesamte Entwicklung der Kinder und die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte betrifft. Wer sich mit diesen Themen auseinandersetzt, leistet nicht nur einen Beitrag zur Gesundheit der Kinder, sondern auch zur Qualität der pädagogischen Arbeit insgesamt.