Heute ist der 19.10.2026 und wir schauen zurück auf ein aufregendes Kapitel in der Filmkultur von Barnim. Vom 10. bis 17. Oktober 2026 fand die 23. Provinziale – das Filmfest Eberswalde – statt. Hier feierten die Kinosäle, und die Herzen der Zuschauer schlugen höher, als die besten Filmschaffenden der Welt ihre Werke präsentierten. Knapp 2.400 Besucher strömten in das Haus Schwärzetal, um sich von einer bunten Palette an Filmen begeistern zu lassen.

Die Atmosphäre war einfach elektrisierend! Von 18:00 bis 23:00 Uhr gab es täglich Filme zu sehen, die durch ihre Vielfalt und Kreativität überzeugten. Das Programm lieferte eine spannende Mischung aus 33 Wettbewerbsfilmen, die aus insgesamt 550 Einsendungen aus 57 Ländern sorgfältig ausgewählt wurden. Darunter waren lange Dokumentarfilme, Kurzdokumentationen, Animationsfilme und Kurzspielfilme. Das war ein echter Leckerbissen für alle Filmfans!

Preisträger und Höhepunkte

Die Preisverleihung am 17. Oktober war der krönende Abschluss. Acht Publikumspreise und der prestigeträchtige Jurypreis „Der Stachel“ wurden verliehen. Allen voran „Die Rose“ für den besten Animationsfilm, der an DO DANN von Alexandra McGuinness ging, und für den besten Kurzspielfilm an HARIKA von Beran Ergün – zwei Werke, die im Gedächtnis bleiben werden.

Besonders bemerkenswert war der Jurypreis für die beste Auseinandersetzung mit dem Nachhaltigkeitsproblem, der an HOPE ROAD von Susann Maria Hempel ging. Ein Film, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Die Gespräche zwischen Publikum und Filmschaffenden waren lebhaft und haben die Filmmacher inspiriert, was die Besucherzahlen des Festivals nur noch mehr in die Höhe schraubte.

Vielfalt und Gemeinschaft

Die Provinziale hat es geschafft, ein breites Publikum anzusprechen. Junge Menschen aus dem Umfeld der Hochschule waren stark vertreten, während auch die älteren Eberswalder gezielt zu den Vorführungen kamen. Die Verbindung zwischen den Generationen war spürbar, und die Leidenschaft für Filme war in der Luft. Ein Highlight war der Jugendfilmnachmittag mit Produktionen des Projekts FILMKNACK, der nahezu ausverkauft war.

Nicht zu vergessen ist der Erfolg des Films EINE ORGEL FÜR PRENZLAU, der ebenfalls großen Anklang fand. Bürgermeister Götz Hermann ließ es sich nicht nehmen, den Mitarbeitenden der Eberswalder Orgelwerkstatt zu ihrem 175-jährigen Betriebsjubiläum zu gratulieren – eine Feier, die die lokale Verbundenheit unterstrich. Mit acht internationalen Musikern und einem abwechslungsreichen Sonderprogramm wurde das Festival zu einem Fest für Filmkultur, Begegnung und Verstehen.

Ein Blick zurück und nach vorne

Das Festival hat einmal mehr bewiesen, dass Eberswalde ein Ort für kreative Köpfe ist. Die beeindruckende Zahl von 19 Wettbewerbsfilmen, die von 28 Filmschaffenden präsentiert wurden, zeigt, wie groß das Engagement in der Region ist. Wer weiß, welche Talente beim nächsten Mal auf der Leinwand strahlen werden? Wir sind gespannt und freuen uns auf die nächste Ausgabe der Provinziale!