Neubau des Kreisbauhofs in Hilpoltstein: Modernisierung mit Umweltfokus und barrierefreien Einrichtungen
In Roth tut sich was! Der Neubau des Kreisbauhofs in Hilpoltstein, der mit rund 1,77 Millionen Euro zu Buche schlägt, nimmt Formen an. Mit einer Wärmepumpe und einer bald installierten Photovoltaikanlage wird hier nicht nur modern gebaut, sondern auch auf Umwelt- und Energieschutz geachtet. Eine Zisterne zur Sammlung von Regenwasser für die Bewässerung sorgt zusätzlich für ein gutes Gewissen. Landrat Ben Schwarz ist begeistert und hebt die Eigenleistungen der Mitarbeiter sowie die enge Zusammenarbeit mit den Baufirmen und Architekten hervor. „Ein durchdachtes Konzept“, sagt er, und das kann man nur unterschreiben!
Die Architekten Jens Meyer und Astrid Müller hatten alle Hände voll zu tun. Diverse Varianten hinsichtlich Standort, Ausrichtung und Gebäudehöhe mussten bedacht werden. Am Ende wird das Ergebnis eine umfassende Verbesserung darstellen. Schwarz macht in einem humorvollen Seitenhieb deutlich, dass die Hilpoltsteiner Bauhofmitarbeiter früher auf den Stadtbauhof neidisch waren – nun sei die Situation umgekehrt. Ein neues Kapitel für den Bauhof in Hilpoltstein!
Bereit für die Zukunft
Das Gebäude wird auch für künftige Anforderungen gerüstet. So wurden Vorrichtungen für einen möglichen Treppenlift geschaffen, und die Toiletten sind bereits barrieregerecht ausgestattet. Jan Dorweiler, der für das Gebäudemanagement im Landratsamt zuständig ist, hat das Projekt bislang als besonders gelungen bezeichnet. Vor der Segnung durch Stadtpfarrer Franz-Josef Gerner übergab er symbolisch den Schlüssel an Michael Stark und Bauhofleiter Sven Regnet. Ein Moment voller Stolz für die 15 Mitarbeiter des Bauhofs, die stellvertretend für ihre Leistungen gewürdigt wurden.
Wie man hört, sind die Bauhöfe rund um die Uhr einsatzbereit – auch an Sonn- und Feiertagen. Laut Dorweiler ist jederzeit jemand erreichbar, um auf die Bedürfnisse der Gemeinde zu reagieren. Das zeigt, wie wichtig die Arbeit dort ist und wie viel Herzblut die Mitarbeiter investieren.
Ein Blick in die Zukunft
Die Fertigstellung des Neubaus ist für den Sommer 2026 geplant. Bis dato wurden bereits 1,123 Millionen Euro in das Projekt investiert. Michael Stark, der die Tiefbauabteilung leitet, ist optimistisch: „Die tatsächlichen Kosten werden voraussichtlich unter den geschätzten 1,78 Millionen Euro bleiben.“ Ein Grund zur Freude, denkt man an die zahlreichen Aufgaben, die die Bauhöfe übernehmen – von der Personalverwaltung bis zur Gebührenkalkulation. In größeren Kommunen sind solche Bauhöfe oft auch als operative Auftragnehmer aufgestellt, was die Arbeit zusätzlich erleichtert.
Ob im Hochbau, Tiefbau oder in der Stadtentwässerung – die Aufgaben der Bauhof-Verwaltung sind vielseitig. In Roth wird klar, dass hier nicht nur ein neues Gebäude entsteht, sondern auch eine neue Perspektive für die Mitarbeiter und die gesamte Gemeinde. Das Arbeiten im Bauhof könnte in Zukunft noch angenehmer und effizienter werden. Wer weiß, was die Zukunft noch bringt!
