Interkommunale Zusammenarbeit für nachhaltige Flächenentwicklung im Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm
Vom 28. bis 30. Oktober 2026 fand eine bemerkenswerte Klausurtagung des Kreisverbands Pfaffenhofen des Bayerischen Gemeindetags in Bregenz und Rankweil statt. Mit von der Partie waren unter anderem der Landrat, zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreter des Kommunalunternehmens Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS). Es wurde über aktuelle Herausforderungen der Kommunalentwicklung diskutiert, wobei der Fokus insbesondere auf der interkommunalen Zusammenarbeit lag. Spannend, oder?
Ein zentrales Thema war das interkommunale Flächenmanagement, das sich als Schlüssel zu einer nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung herauskristallisiert hat. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert dieses Projekt im Rahmen des Regionalmanagements. Johannes Hofner, Vorstand des KUS, und Regionalmanager Maximilian Vogl präsentierten innovative Ansätze, um Flächenpotenziale über Gemeindegrenzen hinweg zu erfassen. Das klingt nach einer echten Teamleistung!
Einblicke in digitale Lösungen
Ein weiterer Höhepunkt war der digitale Vortrag von Lisa Rehm vom Landratsamt Cham über das Projekt „CIS 4.0: Siedlungsmanagement der neuen Generation“. Hierbei wurde deutlich, wie digitales Flächenmanagement die Kommunen unterstützen kann – von der einheitlichen Erfassung von Flächen bis hin zur Entscheidungsfindung. So viele Möglichkeiten, die sich hier auftun! Am Freitag stand eine Besichtigung des Gewerbegebiets „Impulszone Römergrund“ in Rankweil auf dem Programm. Die Teilnehmenden erhielten nicht nur theoretische Einblicke, sondern konnten auch praktische Beispiele für vorausschauende Planung und nachhaltige Gestaltung von Gewerbestandorten erleben.
Bürgermeister Michael Franken, stellvertretender Vorsitzender des Gemeindetags-Kreisverbands Pfaffenhofen, brachte es auf den Punkt: Gewerbeflächen sind essenziell für die wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig ist ein sparsamer Umgang mit den begrenzten Flächenressourcen unerlässlich. Hier zeigt sich, wie wichtig interkommunale Abstimmungen sind, um die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Die Erkenntnisse aus dieser Tagung sollen nun in die weitere Arbeit des KUS-Regionalmanagements einfließen.
Nachhaltige Entwicklung im Fokus
In einem spannenden Regionalmanagement-Projekt sollen Potenziale für die nachhaltige Entwicklung von Gewerbe- und Mischbauflächen ermittelt werden. Die Idee ist, gemeindeübergreifende Abstimmungen zu verbessern und digitale Ansätze zu planen, die eine langfristige und bedarfsgerechte Flächenentwicklung im Landkreis unterstützen. Auf diese Weise kann eine nachhaltige Entwicklung gefördert werden – und das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je!
Um die Effizienz dieser Maßnahmen weiter zu steigern, könnte man sich auch an anderen Regionen orientieren. Ein Beispiel ist der Landkreis Wunsiedel in Oberfranken, wo sich 17 Städte und Kommunen zu einem interkommunalen Flächenmanagement zusammengeschlossen haben. Hier wurde der Zweckverband „ZIF – Zweckverband Interkommunales Flächenmanagement“ gegründet, um ökologisch sinnvolle Ausgleichsmaßnahmen zu entwickeln und den Flächenausgleich zu gewährleisten. Vielleicht kann Pfaffenhofen von diesen Erfahrungen lernen? Ein interkommunaler Gewerbeflächen- und Energieflächenpool, ähnlich dem in Wunsiedel, könnte auch hier in der Region realisiert werden.
Der Austausch von Erfahrungen, die Schaffung von Ausgleichsflächen und die Förderung von transparenten Arbeitsweisen sind entscheidend, um die Ziele der interkommunalen Zusammenarbeit zu erreichen. Es geht darum, den Lebensraum für alle zu erhalten, ökologisch sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen und die vorhandenen Flächen besser zu nutzen. Das ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine große Chance für die Zukunft!
Für weitere Informationen zu den Projekten und Ansätzen des KUS lohnt sich ein Besuch der Website www.kus-pfaffenhofen.de. Dort gibt es sicher spannende Details und Neuigkeiten, die zeigen, wie Pfaffenhofen a.d.Ilm auf dem Weg zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Flächenentwicklung voranschreitet.
