Grüne Karte erleichtert Abholung von Baum- und Strauchschnitt im Ostallgäu
Heute ist der 20.10.2026 und der Herbst zeigt sich in Ostallgäu von seiner schönsten Seite. Die bunten Blätter der Bäume fallen, während viele Haushalte sich auf die bevorstehende Abholung von Baum- und Strauchschnitt vorbereiten. Mit der Grünen Karte, einem Service, den viele vielleicht noch nicht im Detail kennen, können bis zu 3 m³ holziges Schnittgut bequem zu Hause abgeholt werden. Einfach, oder? Im Frühjahr und Herbst ist es möglich, diese praktische Dienstleistung in Anspruch zu nehmen – aber es gibt ein paar Regeln, die beachtet werden sollten.
Bevor wir ins Detail gehen, eine kleine Erinnerung: Bei der Abholung wird ausschließlich holziges Schnittgut angenommen. Grasschnitt und Laub? Fehlanzeige! Obst, Gemüse, Bioabfälle und Speisereste haben hier nichts verloren. Auch Altholz bleibt am besten im eigenen Garten – da lässt sich viel mehr draus machen! Wer also seine Hecke geschnitten hat oder einen Baumstamm loswerden möchte, sollte sich die Grüne Karte besorgen. Diese ist bei den Gemeindeverwaltungen oder direkt beim Landratsamt erhältlich.
Wichtige Details zur Abholung
Die Anmeldung für die Abholung erfolgt ganz einfach – die ausgefüllte Grüne Karte kann beim Rathaus der Stadt Buchloe oder der zuständigen Gemeindeverwaltung abgegeben oder postalisch geschickt werden. Nach der Abgabefrist gibt’s dann Post! Etwa drei Wochen später informieren die Behörden schriftlich über den genauen Abholtag. Ein kleiner Tipp: Stellt das Schnittgut auf dem Grundstück oder in der Nähe der Straße bereit, aber sorgt dafür, dass öffentliche Verkehrsflächen nicht blockiert werden. Es wäre ja schade, wenn die Nachbarn auf dem Weg zur Arbeit auf euren Ästen ausrutschen müssen!
Ein paar technische Details müssen auch noch erwähnt werden: Die Äste dürfen maximal 1,5 m lang und 8 cm dick sein. Und denkt daran, die Bündel ordentlich mit Naturstrick zu binden – kein Plastik, bitte! Jedes Bündel sollte ein Höchstgewicht von 25 kg nicht überschreiten. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch sicherer für die Abholenden.
Alternativen für andere Gartenabfälle
Wie bereits erwähnt: Grasschnitt, Laub und andere nicht holzige Gartenabfälle sind ein No-Go für die Grüne Karte. Diese können jedoch einfach an den Gartenabfallsammelstellen abgegeben werden. Das macht das Leben nicht nur einfacher, sondern hilft auch, die Umwelt im Gleichgewicht zu halten. Es ist immer gut, sich über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren, die der Abfallratgeber Bayern bietet. Hier findet man Ansprechpartner der Abfallwirtschaft, Öffnungszeiten von Wertstoffsammelstellen und viele weitere nützliche Infos zu Abfallvermeidung und Wiederverwertung.
Das Thema Abfallwirtschaft betrifft uns alle – und jeder von uns kann einen kleinen Beitrag leisten. Egal ob in der Gemeinde oder im eigenen Garten, Nachhaltigkeit geht uns alle an. Wenn wir schon dabei sind, warum nicht gleich den nächsten Schritt machen und sich über Abfallvermeidung und die Kreislaufwirtschaft informieren? Immerhin ist es ein gutes Gefühl, etwas für unsere Umwelt zu tun!
