Kulturförderpreis 2026: Ehrung junger Talente im Stadttheater Landsberg am Lech
Heute ist der 19.10.2026 und die Vorfreude in Landsberg am Lech steigt! Der Kulturförderpreis des Landkreises wird in wenigen Wochen verliehen. Am 20. November um 19:30 Uhr im wundervollen Stadttheater werden die jungen Talente Daniela Janker, Regina Hinterbichler und Ludwig Spöttl geehrt. Ein Event, das man sich nicht entgehen lassen sollte!
Dieser Preis hat in der Region eine ganz besondere Bedeutung. Seit 1997 wird er jedes Jahr vergeben und zeichnet vor allem junge kreative Köpfe aus, die unter 30 sind. Der Fokus liegt dabei auf hervorragenden Leistungen in Musik, Heimat- und Brauchtumspflege, aber auch in Literatur und bildender sowie darstellender Kunst. Es ist ein echtes Schaufenster für das künstlerische Wirken junger Menschen und eine wertvolle Unterstützung für ihre weitere Entwicklung.
Die Preisträger im Detail
Beginnen wir mit Daniela Janker, einer leidenschaftlichen Musikerin. Ihre musikalische Reise startete bereits mit der Blockflöte, gefolgt von Klavier, Orgel und Klarinette. Von 2008 bis 2020 war sie Mitglied im Jugendchor „Engelszungen“ und nahm fast jedes Jahr an „Jugend musiziert“ teil. Dreimal wurde sie mit einem Bundespreis ausgezeichnet, und 2015 erhielt sie sogar den Steinway-Sonderpreis. Ihre Mitwirkung an Musicals im Stadttheater Landsberg und Benefizveranstaltungen zeigt, dass sie nicht nur talentiert, sondern auch engagiert ist. Seit 2024 gehört sie dem Bayerischen Landesjugendpopchor an und studiert an der LMU sowie an der Hochschule für Musik und Theater München. Ein wahres Multitalent!
Regina Hinterbichler ist die zweite Preisträgerin und eine wahre Seele des Heimat- und Brauchtumspflege. Seit 2003 ist sie im Heimat- und Trachtenverein „D’Ammertaler“ aktiv und übernahm 2020 das Amt der ersten Jugendleiterin. Mit viel Herz und Engagement betreut sie rund 30 Kinder und Jugendliche, vermittelt Volkstanz, Schuhplatteln und regionale Bräuche. Ihre Organisation eines jährlichen Weihnachtstheaters und die Initiierung eines Pixibuchs in Mundart zeigen ihren kreativen Esprit. Als Gaujugendleiterin der Heimat- und Trachtenvereinigung „Huosigau“ macht sie sich stark für die Jugend und deren kulturelle Förderung. Ein echtes Vorbild!
Ein Meister der Bilder
Und dann haben wir Ludwig Spöttl, der mit seiner Kamera Geschichten erzählt. Als „Visual Storyteller“ verbindet er Fotografie und Film in einer ganz eigenen, menschlichen Bildsprache. Nach seiner Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton beim Bayerischen Rundfunk studierte er Fotodesign in München. Seine Arbeiten, die Themen wie Identität und Gerechtigkeit behandeln, sind nicht nur tiefgründig, sondern auch gesellschaftlich relevant. Ein Beispiel ist sein 67-minütiger Dokumentarfilm über die Büste der Nofretete – ein Werk, das zum Nachdenken anregt. Aktuell stellt er im Rahmen seines Walter-Rose-Atelierstipendiums im atelierRose in Schondorf am Ammersee aus. Und wie man hört, ist sein Projekt „Pop Secret Stories“ sogar für den Grimme-Preis 2026 nominiert. Wow!
Ein Preis mit Tradition und Bedeutung
Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von bis zu 5.000 Euro verbunden. Eine tolle Unterstützung für die Preisträger, die damit ihre künstlerischen Projekte weiter vorantreiben können. Die Vergabe wird durch eine Urkunde dokumentiert, und der festliche Rahmen der Verleihung, moderiert von Thorsten Otto, wird sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.
Ein kleiner Hinweis für alle, die sich für die Teilnahme interessieren: Die Anmeldung erfolgt über die Email-Adresse kultur@lra-ll.bayern.de. Man kann sich schon jetzt auf einen Abend voller Kreativität und Inspiration freuen, der die Vielfalt und das Engagement der jungen Kulturschaffenden in unserer Region aufzeigt.
In einer Zeit, in der Kunst und Kultur oft unter Druck stehen, ist es umso wichtiger, dass wir solche Talente unterstützen und sichtbar machen. Der Kulturförderpreis ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für all die kreativen Köpfe, die unsere Region lebendig halten.
