Ausbildungskompass Freising: Vernetzung von Schulen und Unternehmen für die berufliche Orientierung von Jugendlichen
Im Herzen Oberbayerns, genauer gesagt im Landkreis Freising, tut sich einiges in Sachen Berufsausbildung. Der Ausbildungskompass ist hierbei ein ganz besonderes Projekt, das mit frischem Wind durch die Region bläst. Dabei geht es nicht nur darum, Jugendlichen eine berufliche Orientierung zu bieten, sondern auch Unternehmen und Schulen miteinander zu vernetzen. Eine echte Win-Win-Situation! Die Fachstelle für wirtschaftliche und digitale Entwicklung im Landratsamt Freising hat zusammen mit regionalen Partnern dieses Netzwerk ins Leben gerufen. Und das Beste? Es gibt bereits in 28 Regionen ähnliche Konzepte – der Ausbildungskompass ist also auf dem besten Weg, sich als Standard zu etablieren.
Die Idee hinter dem Ausbildungskompass ist so einfach wie genial. Jugendliche bekommen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, Praktika und Ausbildungsplätze zu finden und sich strukturiert sowie digital zu bewerben. Gleichzeitig werden Unternehmen sichtbar – sei es in Schulen, bei Praktika oder online. Man merkt: Hier wird richtig an der Zukunft der Jugendlichen gearbeitet! Das Konzept wurde sogar mit dem zweiten Platz beim Munich Digital Innovation Award ausgezeichnet, was die Relevanz und den Erfolg unterstreicht.
Praxisnah und digital
Ein wichtiger Aspekt des Ausbildungskompasses ist die praxisnahe und digitale Ausrichtung. Die Jugendlichen können nicht nur theoretisch lernen, sondern erleben die Berufe hautnah. In diesem Zusammenhang haben kürzlich 70 Schüler aus Mittelschulen und Realschulen im Landkreis an einer Ausbildungstour teilgenommen. Dabei wurden insgesamt 22 Ausbildungsberufe vorgestellt – von Metzger über Koch bis hin zu Kfz-Mechatroniker. Ein echter Einblick in die Berufswelt! Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert die jungen Leute sind und mit was für Fragen sie auf die Unternehmen zukommen.
Natürlich ist die Region Freising auch ein hervorragender Standort für solch eine Initiative. Zwischen den sanften Hügeln, den Flüssen Isar und Amper und den berühmten Hopfengärten der Hallertau verbindet die Stadt Tradition mit Innovation. Freising, die Kreisstadt, ist nicht nur kulturelles Zentrum, sondern auch ein bedeutender Standort für Wissenschaft und Forschung – vor allem durch die älteste Brauerei der Welt in Weihenstephan und den Campus der Technischen Universität München, der sich auf Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung konzentriert.
Die Unterstützung der Partner
Ein weiterer Vorteil des Ausbildungskompasses ist die Unterstützung durch zahlreiche Partner wie die Handwerkskammer für München und Oberbayern, die IHK und die Agentur für Arbeit Freising. Diese Partner bringen ihre Netzwerke ein und helfen dabei, die Ausbildungslandschaft im Landkreis Freising zu stärken. So können Unternehmen nicht nur ihre Ausbildungs- und Praktikumsangebote sichtbar machen, sondern auch direkt mit den Schulen in Kontakt treten. Informationen dazu gibt’s auf der digitalen Plattform des Ausbildungskompasses.
Die Nähe zu München ist ein zusätzlicher Standortfaktor. Der internationale Flughafen, der direkt im Süden des Landkreises liegt, macht Freising zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Hier treffen internationale Besucher auf eine Region, die durch ihre historische Prägung und die Gemeinschaft stark verwurzelt ist. Es ist ein Ort, wo die bayerische Bierkultur mit moderner Wissenschaft und internationalem Flair gepaart wird – das gibt es nicht überall!
Ein Blick in die Zukunft
Die Zukunft sieht für den Landkreis Freising also vielversprechend aus. Die Dynamik zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und den vielen Initiativen zur Fachkräftesicherung wird weiterhin für frischen Wind sorgen. Projekte wie die Ausbildungstour oder der digitale Ausbildungskompass zeigen, dass hier nicht nur geredet, sondern auch gehandelt wird. Und das ist genau das, was wir brauchen – eine starke Verbindung zwischen Schulen, Unternehmen und den Jugendlichen, die bald die Zukunft gestalten werden.
Und wer weiß, vielleicht findet der ein oder andere Schüler oder die Schülerin hier ihren Traumberuf. Schließlich ist Freising nicht nur ein Ort, an dem man lebt, sondern auch einer, an dem man die eigene Zukunft gestalten kann.
