Digitaler Wegweiser für Barrierefreiheit in Aschaffenburg gestartet
In Aschaffenburg hat sich in den letzten Jahren so einiges getan, vor allem wenn es um das Thema Barrierefreiheit geht. 2017 fasste der Landkreis Aschaffenburg den Beschluss, einen gemeinsamen digitalen Wegweiser für ein barrierefreies Leben zu erstellen. Das ist doch mal eine richtig coole Sache! Zahlreiche öffentliche Einrichtungen in den Städten und Gemeinden wurden auf ihre Zugänglichkeit und Nutzbarkeit überprüft. Man hat sich nicht lumpen lassen und alles genau vermessen. Es wurde erfasst, wie es um die Eignung für Menschen im Rollstuhl, Menschen mit Rollator, Menschen mit Sinnesbehinderungen und Familien mit Kinderwagen steht. Wer hätte gedacht, dass es so viele Details zu beachten gibt? Der Wegweiser soll eine echte Hilfe sein, wenn man öffentliche Einrichtungen besuchen möchte. Und das Beste daran? Viele engagierte Personen waren an dieser wichtigen Aufgabe beteiligt!
Ein gemeinsames Projekt
Aber das ist noch nicht alles! Die Stadt Aschaffenburg hat sich zusammen mit den Landkreisen Aschaffenburg, Main-Spessart und Miltenberg ins Zeug gelegt und einen digitalen Wegweiser für ein barrierefreies Leben ins Leben gerufen. Der Online-Wegweiser erfasst öffentlich zugängliche Gebäude in der Stadt und den Landkreisen. Ein echtes Meisterwerk der Zusammenarbeit, kann man da nur sagen! Helferinnen und Helfer besuchten in den vergangenen Monaten zahlreiche öffentliche Gebäude und Einrichtungen, prüften die Zugänge und Räumlichkeiten, füllten fleißig Fragebögen aus und erfassten die gesammelten Daten. Es ist einfach bemerkenswert zu sehen, wie viel Herzblut in dieser Initiative steckt.
Die Zugänglichkeit wurde für Menschen im Rollstuhl, Menschen mit Rollator, Menschen mit Sinnesbehinderungen und Familien mit Kinderwagen dokumentiert. Man kann sagen, dass dieser Wegweiser eine digitale Informationsquelle für all jene darstellt, die öffentliche Einrichtungen und Gebäude in Aschaffenburg barrierefrei erreichen und nutzen möchten. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Schritt in die richtige Richtung, um Inklusion zu fördern.
Der öffentliche Raum als Schlüssel
Doch was macht den öffentlichen Raum eigentlich aus? Tja, das bebaute Lebens- und Wohnumfeld außerhalb von Gebäuden und Privatgrundstücken ist der Schlüssel zur Teilhabe aller Menschen. Dazu gehören Gehwege, Straßenquerungen, Fußgängerzonen und sogar Grünanlagen oder Spielplätze. Der öffentliche Raum ermöglicht eigenständige Bewegung, Begegnung und Erholung. Ein Ort, wo man einfach mal durchatmen kann! Es ist wichtig, dass gerade dieser Raum für alle zugänglich ist, um Nachbarschaftsgebiete, Geschäfte, Arztpraxen und Veranstaltungslocations zu erreichen. Man könnte sagen, die Zugänglichkeit ist das A und O, damit alle ihren Platz in der Gesellschaft finden.
Die Normen wie die DIN 18040-3 und die Hinweise für barrierefreie Verkehrsanlagen (H BVA) sind da, um sicherzustellen, dass der öffentliche Raum auch tatsächlich für alle nutzbar ist. Diese Regelwerke berücksichtigen die unterschiedlichen Bedürfnisse und sorgen dafür, dass auch Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Leben teilnehmen können. So wird Barrierefreiheit nicht nur ein Schlagwort, sondern ein gelebtes Prinzip.
Also, wenn ihr das nächste Mal durch Aschaffenburg schlendert oder eine öffentliche Einrichtung besucht, denkt daran, dass hinter der Barrierefreiheit viel Engagement und harte Arbeit steckt. Und das ist doch einfach nur großartig, oder nicht?
