Der Herbst steht vor der Tür, und mit ihm die Gelegenheit, sich um die Problemabfälle in unseren Haushalten zu kümmern. Vom 20. Oktober bis 12. November 2026 wird der Landkreis Amberg-Sulzbach wieder ein „Giftmobil“ auf Tour schicken. Das ist doch mal eine feine Sache, oder? In jeder Gemeinde wird an einer Sammelstelle Halt gemacht, und das ist die perfekte Gelegenheit, um alte Chemikalien, Farben oder andere schädliche Stoffe loszuwerden, die sich in den Ecken unserer Keller verstecken.

Die Abholung erfolgt in haushaltsüblichen Mengen, das heißt, ihr könnt alles, was ihr nicht mehr braucht, sicher und umweltgerecht abgeben. Das Giftmobil nimmt eine ganze Reihe von Problemabfällen an: von Pflanzenschutzmitteln über nicht eingetrocknete Altfarben bis hin zu Feuerlöschern und Altbatterien. Das ist eine wichtige Maßnahme, denn solche Stoffe sollten auf keinen Fall in die Umwelt gelangen oder im Restmüll landen. Übrigens, wer eine Liste der angenommenen Abfälle sucht, findet diese in der Abfallwirtschaftsbroschüre oder online unter www.amberg-sulzbach.de/abfallwirtschaft.

Wichtige Hinweise zur Abgabe

Es gibt allerdings auch einiges zu beachten: Leere Verpackungen, Altöl oder eingetrocknete Farbreste gehören nicht zum Problemabfall und müssen im Restmüll entsorgt werden. Die Abgabe der Problemabfälle soll sicher und getrennt erfolgen. Bewahrt sie am besten in der Originalverpackung auf und bringt sie, wenn ihr zum Sammeltermin kommt, direkt zum Giftmobil. Das verhindert nämlich, dass sich gefährliche Stoffe vermischen oder auslaufen. Und das wollen wir alle nicht, oder?

Wenn ihr Fragen habt oder mehr Informationen benötigt, könnt ihr telefonisch unter 09621 39-307 oder 09621 39-147 nachfragen. Die Mitarbeiter stehen bereit, um euch bei euren Anliegen zu unterstützen. Und vergesst nicht: auch gebrauchte Batterien könnt ihr nicht nur beim Giftmobil, sondern auch bei Verkaufsstellen oder Wertstoffhöfen abgeben.

Was passiert mit den Problemabfällen?

Die gesammelten Problemabfälle werden dann an zugelassene Entsorgungsanlagen weitergegeben. Das ist wichtig, denn diese Abfälle müssen aufgrund ihres Gefährdungspotenzials speziell behandelt werden. Auch hier gilt: Aus den Augen, aus dem Sinn – aber bitte nicht vergessen, wie gefährlich viele dieser Stoffe sind. Chemikalienreste oder quecksilberhaltige Thermometer sind Beispiele für Dinge, die auf keinen Fall in die Natur gelangen dürfen. Jede und jeder von uns kann dazu beitragen, indem wir schadstoffhaltige Abfälle richtig entsorgen.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2019 wurden in Bayern rund 7.200 Tonnen Problemabfälle gesammelt, das entspricht etwa 0,55 kg pro Einwohner. Diese Menge zeigt, wie wichtig eine ordnungsgemäße Entsorgung ist. Und denkt daran: Schadstoffarme Alternativen sind oft die bessere Wahl. Schaut doch mal nach umweltfreundlichen Reinigern oder biologisch abbaubaren Farben! Ein kleiner Schritt für jeden von uns, aber ein großer Schritt für die Umwelt.

Die Zeit des Sammelns naht, und es ist an der Zeit, die eigenen Bestände durchzugehen! Nutzt die Gelegenheit, und sorgt dafür, dass die gefährlichen Stoffe in eurem Haushalt sicher entsorgt werden. Lasst uns gemeinsam für eine saubere und sichere Umwelt sorgen!