Neuer Radweg zwischen Weikerstetten und Königheim verbessert Sicherheit und Komfort für Radfahrer
Heute ist der 27.10.2026 und im Main-Tauber-Kreis tut sich was! Zwischen Weikerstetten und Königheim geht es endlich voran mit dem Radweg entlang der B 27. Auf stolzen 800 Metern wird der bestehende Radweg ausgebaut, und das Ganze steht unter der Obhut des Amtes für Straßen- und Radwegebau des Landratsamtes, das im Auftrag des Landes Baden-Württemberg für den Bund plant. Landrat Christoph Schauder hat bereits die Vereinbarung dazu unterzeichnet. Das klingt doch vielversprechend!
Der neue Radweg wird ein Teil des überregionalen „RadNETZ BW“, das Hardheim im Neckar-Odenwald-Kreis mit Tauberbischofsheim verbindet. Ein echtes Highlight, denn das RadNETZ erstreckt sich über etwa 8.000 Kilometer und bindet rund 700 Kommunen aneinander. Das ist nicht nur eine schicke Zahl, sondern steht auch für schnellere, sichere und komfortable Fahrradverbindungen. Das Ziel ist klar: Bis 2030 soll der Radverkehrsanteil auf 20 Prozent erhöht werden. Na, wenn das mal nicht nach einer tollen Perspektive klingt!
Was genau wird sich ändern?
Der bestehende Radweg ist oft weniger als zwei Meter breit und liegt viel zu nah an der Bundesstraße. Das soll sich ändern! Der neue Weg wird 2,50 Meter breit – da hat man mehr Platz für die Pedale! Um diesen neuen Weg zu realisieren, ist eine Verschiebung der Trasse um etwa 1,5 bis 2 Meter in Richtung Hang notwendig. Das bedeutet, dass Stützwände von bis zu vier Metern Höhe gebaut werden müssen. Ganz schön beeindruckend, oder? Und das ist nicht alles: Eine Querungshilfe in Weikerstetten wird auch eingerichtet – damit Radfahrer sicher die Straßenseite wechseln können.
Natürlich gibt es auch eine Entwässerungsmulde sowie jeweils 50 Zentimeter Bankett auf beiden Seiten des Radwegs. Das sind alles Schritte in die richtige Richtung, um die Sicherheit und die Attraktivität des Radfahrens zu erhöhen. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro, die glücklicherweise vollständig vom Bund getragen werden. Das ist doch mal ein Grund zur Freude!
Ein Schritt in die richtige Richtung
Die Voruntersuchung des Amtes ist bereits abgeschlossen, und die Gemeinde Königheim wird gebeten, den Grunderwerb im Auftrag des Bundes zu übernehmen. Danach kann die Entwurfsplanung starten. Ein konkreter Zeitplan für die nächsten Schritte steht zwar noch aus, aber die Weichen sind gestellt! Schließlich ist es nicht nur ein Radweg – es ist ein Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität, zur Senkung der Feinstaubwerte und zum Umwelt- und Klimaschutz. Mehr Radverkehr könnte auch den Autoverkehr und den Parkdruck in den Innenstädten reduzieren.
In einer Zeit, in der wir alle ein wenig mehr auf unseren Planeten achten sollten, ist das RadNETZ mehr als nur ein Transportmittel. Es bietet auch eine Chance, den Radtourismus zu fördern – besonders im ländlichen Raum. Und mal ehrlich, wer liebt es nicht, mit dem Rad die Natur zu erkunden? Das Land Baden-Württemberg unterstützt diese Entwicklungen mit einem umfassenden Förderprogramm, das über eine Milliarde Euro umfasst. Damit sollen 1.000 Maßnahmen im Bereich Rad- und Fußverkehr bis 2030 umgesetzt werden.
Gemeinsam für ein besseres Radnetz
Die Umsetzung des RadNETZ ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Land und Kommunen. Das Land stellt nicht nur Geld bereit, sondern hilft auch bei Planung, Beschilderung und Öffentlichkeitsarbeit. Mit einem einheitlichen Beschilderungssystem wird es für Radfahrer einfacher, sich zu orientieren. Wegweiser zeigen nicht nur die Entfernungen zu Zielen wie Bahnhöfen oder Freibädern an, sondern geben auch Informationen zur Strecke selbst. Das sorgt für ein angenehmeres Fahrgefühl!
Zusammengefasst: Der Radweg zwischen Weikerstetten und Königheim wird ein echter Gewinn für alle Radfahrer. Mehr Platz, mehr Sicherheit, mehr Freude am Radfahren! Wenn das nicht nach einer vielversprechenden Zukunft klingt…
