In Karlsruhe tut sich einiges und das nicht nur im Bereich der sozialen Projekte und kulturellen Veranstaltungen. So läuft im Rathaus Ettlingen die Ausstellung „Gesicht zeigen“, die noch bis zum 29. September 2026 zu sehen ist. Diese Ausstellung, die in Kooperation zwischen der AGJ Ettlingen und NACOA entstanden ist, beleuchtet das Leben von Erwachsenen, die in Suchtfamilien aufgewachsen sind. Porträts betroffener Menschen laden dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Auf dem Foto sind M. Drescher, P. Horneck und P. Dummermuth von der AGJ zu sehen – drei Gesichter, die sich für eine wichtige Sache stark machen.

Am 29. Juli 2026 war ein Imker in der Region unterwegs, um sich um die Bienen zu kümmern, bevor die letzten Honigernten der Saison anstehen. Ein kleiner, aber feiner Beitrag zur Erhaltung der Natur und zur Unterstützung der heimischen Imkerei.

Vernetzung und Austausch

Und während in Ettlingen die Kunst floriert, fand am 23. Juli 2026 ein ganz anderer Austausch statt. Eine Delegation aus dem ukrainischen Rajon Winnyzja besuchte den Landkreis Karlsruhe. Themen wie Katastrophenschutz, Abfallwirtschaft und Feuerwehrwesen standen auf der Agenda. Die BEQUA gGmbH war Teil dieses Besuchs und bot Einblicke in soziale Hilfen und Beratungsangebote. Solche internationalen Begegnungen sind nicht nur wichtig für den Austausch von Wissen, sondern stärken auch die Gemeinschaft über Grenzen hinweg.

Es ist spannend zu sehen, wie der soziale Sektor in Karlsruhe aktiv ist. Die BEQUA gGmbH hat diverse Stellenangebote, darunter eine Stelle für einen Dipl.-Sozialarbeiter oder Bachelor of Arts in Sozialer Arbeit. Ab dem 1. Januar 2027 wird im Rahmen eines ESF-Projekts Unterstützung zur Wohnraumsicherung und sozialen Teilhabe gesucht. Die Aufgaben sind vielfältig – von individueller Beratung bis hin zur Akquise von Wohnraum. Es wird also nicht langweilig!

Soziale Verantwortung und Engagement

Die BEQUA engagiert sich ebenso bei der Kleiderbörse, die vom 17. bis 28. August 2026 geschlossen bleibt. Übrigens, die Kleiderbörsen sind nicht nur eine tolle Möglichkeit, Kleidung zu spenden und zu recyceln, sondern auch eine fantastische Gelegenheit für Menschen, die auf der Suche nach modischen Schnäppchen sind. Gut erhaltene Stücke finden hier ein neues Zuhause und leisten so ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Ein weiteres Beispiel für das Engagement der BEQUA ist das Projekt „Go Connect“, das schwer erreichbaren Menschen Unterstützung bietet. Diese Art der sozialen Teilhabe ist notwendig, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen unter die Arme zu greifen und ihnen den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu ebnen. Der Austausch in der BEQUA, die aufsuchende Beratung und die Begleitung zu Behörden sind entscheidend. Das zeigt auch der Leitfaden des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Er gibt Kommunen wertvolle Tipps zur Unterbringung wohnungsloser Menschen und zeigt auf, wie wichtig integrationsfördernde Bedingungen sind.

Die Herausforderungen sind groß, aber das Engagement der lokalen Akteure ist es auch. In Karlsruhe wird nicht nur geredet, hier wird gehandelt. Ein Blick auf die kommenden Projekte und Veranstaltungen lässt hoffen, dass der soziale Zusammenhalt und die Unterstützung für alle Bürgerinnen und Bürger weiter gefördert werden.