Beratungstermine des Klima-Zentrums im Hohenlohekreis zu Klimaschutz und Abfallwirtschaft
Im Hohenlohekreis tut sich was! Das Klima-Zentrum hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen und plant für die kommenden Monate eine Reihe von Beratungsterminen, die nicht nur informativ, sondern auch äußerst praktisch sind. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und sich über wichtige Themen rund um Klimaschutz und Abfallwirtschaft zu informieren.
Der erste Termin findet am Donnerstag, den 22. Oktober, von 15 bis 18 Uhr auf dem großen Recyclinghof in Niedernhall statt. Hier können sich Interessierte alles über Photovoltaik und die aktuellen Fördermöglichkeiten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erzählen lassen. Das ist eine tolle Gelegenheit, um sich unkompliziert Rat zu holen und vielleicht sogar den einen oder anderen grünen Gedanken zu fassen.
Informieren und Mitmachen
Die Resonanz zählt! Sollte das Format gut angenommen werden, plant das Klima-Zentrum, auch im Jahr 2027 weitere Termine anzubieten. Das ist doch ein Anreiz, sich zu beteiligen und aktiv mitzugestalten. Die Vor-Ort-Termine richten sich an alle, die ein offenes Ohr für Themen des Klimaschutzes haben und sich über die fachgerechte Entsorgung von Batterien und Akkus informieren möchten. Da gibt’s schließlich einiges zu beachten – vom kleinen Knopfzellen bis hin zu Energiespeichern, die bis zu 25 Kilogramm wiegen können.
Eine kleine Vorahnung auf die Themen, die auf dem Recyclinghof behandelt werden: Wer schon immer wissen wollte, wie es mit der Einspeisevergütung für Solaranlagen aussieht, wird hier fündig. Die Fördersätze sind abhängig vom Inbetriebnahmedatum und der installierten Leistung – und das EEG 2023 gilt bis zum 31. Dezember 2026. Also, für alle, die mit dem Gedanken spielen, eine Solaranlage zu installieren: Es ist Zeit, sich zu informieren!
Wichtige Fördermöglichkeiten
Die veröffentlichten Fördersätze sind nicht zu unterschätzen. Für Inbetriebnahmen vom 1. August bis 31. Dezember 2026 gibt es attraktive Werte, die für die verschiedenen Anlagentypen gelten. Für Gebäude oder Lärmschutzwände mit Leistungen bis 10 kW sind beispielsweise 7,70 ct/kWh für die Teileinspeisung und sogar 12,22 ct/kWh für die Volleinspeisung möglich. Wer also überlegt, in erneuerbare Energien zu investieren, sollte die Chance nutzen und sich genau informieren.
Ein weiteres Thema, das beim Klima-Zentrum angesprochen wird, ist die Marktprämie für Anlagen in der Direktvermarktung. Hier wird die Höhe der Prämie ebenfalls anhand des jeweiligen anzulegenden Wertes berechnet und ist abhängig von der Leistung. Für die Bürgerenergieanlagen könnten die aktuellen Ausschreibungsergebnisse von 2025 von Bedeutung sein – ein Blick darauf lohnt sich!
Manchmal fragt man sich: Wie wird das alles in Zukunft aussehen? Eine Nachfolgeregelung für die Zeit nach 2026 ist bereits in parlamentarischer Beratung. Das bedeutet, dass auch in den kommenden Jahren spannende Entwicklungen auf uns zukommen könnten, die den Ausbau der erneuerbaren Energien betreffen. Die Zeit ist reif, aktiv zu werden und sich in das Thema einzubringen.
Also, auf zum Recyclinghof in Niedernhall am 22. Oktober! Informieren, Fragen stellen und vielleicht sogar den ersten Schritt in eine nachhaltigere Zukunft wagen. Das Klima-Zentrum und die Abfallwirtschaft freuen sich auf zahlreiche Besucher!
