Am 16. Oktober 2026 war es endlich so weit: Der erste Bauabschnitt der Kreisstraße K 5138 zwischen Sonnenziel und Tennenbach wurde für den Verkehr freigegeben. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt für die Verkehrsinfrastruktur in unserer Region. Mit einer Länge von 460 Metern hat dieser Abschnitt nun eine neue, breitere Fahrbahn, die sich auf etwa 5,50 Meter erstreckt. Vor dem Ausbau war die Straße oft nur 4,50 Meter breit – das hat Begegnungen zwischen Fahrzeugen nicht gerade erleichtert. Man kann sich vorstellen, wie man sich da beim Überholen gefühlt hat! Wenn man dann noch die Risse, Unebenheiten und die eingeschränkten Sichtverhältnisse bedenkt, wird klar, dass es höchste Zeit für eine Erneuerung war.

Die K 5138 ist mehr als nur eine Straße; sie verbindet Emmendingen und Freiamt und zieht sich bis in die südliche Ortenau. Ein wichtiges Bindeglied, das nicht nur für Pendler von Bedeutung ist, sondern auch für den gesamten regionalen Verkehr. Die Bauarbeiten, die am 23. Februar 2026 begannen, wurden von Knobel-Bau aus Hartheim durchgeführt und kosteten rund 1,15 Millionen Euro. Ein kleiner Preis für mehr Sicherheit und Komfort, könnte man sagen.

Auf dem Weg zur Verbesserung

Die Planungen für den Ausbau der K 5138 haben eine lange Vorgeschichte. Bereits 2006 begannen die ersten Überlegungen, die schließlich in einem Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Freiburg am 14. März 2023 mündeten. Aber das war nur der Anfang. Der zweite Bauabschnitt steht noch aus und muss erst in einem separaten Planfeststellungsverfahren geprüft werden. Man kann nur hoffen, dass die nächsten Schritte schneller vonstattengehen, denn die Verkehrssicherheit soll ja weiter verbessert werden.

Die neuen Straßenabschnitte sind nicht nur breiter und sicherer, sondern auch umweltfreundlicher gestaltet. So wurden spezielle Leiteinrichtungen für Amphibien installiert, um deren Lebensraum zu schützen – ganz im Sinne einer nachhaltigen Bauweise. Auch für Fledermäuse, Wildkatzen und Zauneidechsen wurden Schutzmaßnahmen getroffen. Das ist doch ein schöner Gedanke, oder? Schließlich wollen wir ja nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Tiere eine lebenswerte Umgebung schaffen.

Technische Details und Herausforderungen

Die Baumaßnahme umfasst nicht nur den Straßenbau, sondern auch die Anpassung der bestehenden Entwässerung. Wer hätte gedacht, dass man beim Straßenbau auch an die kleinen Dinge denken muss? Der Durchlass des Herderbächles wurde um etwa sechs Meter verlängert und das Gewässer auf einem kurzen Abschnitt verlegt. A propos Herausforderungen: Die Bauarbeiten wurden naturschutzfachlich und ökologisch begleitet, was sicher nicht immer einfach war. Aber die Mühe hat sich gelohnt!

Und während wir uns über die Fortschritte freuen, bleibt zu hoffen, dass die nächste Planungsphase für den zweiten Abschnitt zügig angegangen wird. Denn die K 5138 ist nicht nur eine Straße, sondern ein Lebensader für viele Menschen in der Region. Wer weiß, vielleicht wird der zweite Abschnitt ja noch schneller fertiggestellt. Das wäre ein Grund zum Feiern!